Sascha Lobo und die Liebe zur Bombe

Ein im „Das Magazin“ in der Schweiz erschienener Artikel über Psychometrie, die damit mögliche Wählermanipulation und die Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der USA ist offenbar in aller Munde und wird heiß diskutiert. Heute abend stolperte ich über den Kommentar von Sascha Lobo dazu. Seine Artikel lese ich in der Regel mit höchstem Interesse und ich halte Herrn Lobo für einen der wenigen, die einer „VerSpiegelung“ der Gesellschaft entgegenwirken können. Als mir der Gedanke kam, dazu diesen Artikel zu schreiben, musste ich zuerst darüber sinnieren, dass der auch von Leuten gelesen werden könnte, die unsicher, ängstlich und leicht zu manipulieren sein könnten. Aber womöglich ist das ein Grund für Sascha Lobo, die Angelegenheit zu verharmlosen. Denn auch Journalisten haben einen öffentlichen Auftrag, je nachdem für wen sie schreiben. Und die Lämmer sollen gefälligst schweigen.

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Muttis Geheimnisse

Am 22. September 2013 fand die letzte Bundestagswahl statt. Während die Unionsparteien das beste Zweitstimmenergebnis seit 1990 erhielten, schaffte der bisherige Koalitionspartner FDP den Wiedereinzug in den Bundestag nicht. Und so verschwand mit Sabine Leutheuser-Schnarrenberger die Einzige von der politischen Bühne, die Rückgrat in Sachen Bürgerrechte hatte. Muttis Gegnerin. Von da ab hieß es freie Bahn mit Marzipan für Merkel.

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Warum ich Datenschützer bin

Wer wie ich beruflich damit befasst ist, die Welt der Informationsverarbeitung ein bisschen sicherer zu machen, geht in diesen Tagen, da Prism und Tempora die Schlagzeilen bestimmen, durch ein Wechselbad der Gefühle. Einerseits freue ich mich, dass Themen des Datenschutzes wenigstens vorübergehend solche Aufmerksamkeit erregen. Andererseits frage ich mich, ob es am Ende nicht doch nur der Kampf des Don Quijote gegen die Windmühlen ist, wenn ich im beruflichen wie privaten Umfeld mit einer gewissen Sturheit die Ziele der Informationssicherheit vertrete. Bisher nahm ich den Gegner immer wahr als jemanden, mit dem man ein Duell auf Augenhöhe führen konnte. Nennen wir ihn „den Hacker“. Aber ich werde gerade unsanft daran erinnert, dass mein Gegner in Wahrheit viel größer ist: die versammelte „intelligence“ dieser Welt. Nettes Wortspiel übrigens. Ist es nicht albern, wenn der kleine Informatiker, der ich bin, sich diesem Kampf stellt? Ist das überhaupt mein Job, meine Kompetenz?

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Die rote Pille

“Schluckst du die rote Pille, kann ich dir nicht mehr anbieten als die Wahrheit”, sagte einst Morpheus in der Matrix zu Neo, dem Auserwählten. Ein paar Leute müssen in den letzten Tagen ebenfalls die rote Pille geschluckt haben, weil die Suche nach der Wahrheit immer größere Ausmaße annimmt. Es ist faszinierend, wie schnell die Berichterstattung zu Edward Snowden sich gewandelt hat. Erst sah es so aus, als ob der Druck, den die amerikanische Administration auf ihre Bündnispartner ausübt, seine Wirkung erzielt und Whistleblower Snowdens Schicksal weiterhin im Mittelpunkt steht. Doch jetzt hat sich das Bild gewandelt.

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Das Aufkommen des Überwachungsstaates

Mit leichter Überraschung reibt sich der Laie die Augen, wenn er die aktuellsten Nachrichten aus den USA vernimmt. Da erfährt man, dass die nationale Sicherheit heute offenbar zum grössten Teil von Subunternehmern geprägt wird, die ihrerseits mehr oder minder qualifiziertes Personal einsetzen, um die Überwachungsmaßnahmen im Auftrag des amerikanischen Staates auszuführen. Wie konnte es soweit kommen?

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Der Fall Falciani: Oder wieso Datenklau mit Technik nichts zu tun hat

Der Fall Falciani wirft derzeit hohe Wellen. Ein Informatiker der HSBC-Bank in Genf hat einen umfassenden Satz von Kundendaten mitgehen lassen. Diese Daten hat er den französischen Steuerbehörden geliefert und dafür eine erkleckliche Summe kassiert. Zur Zeit untersucht die Finanzmarktaufsichtsbehörde der Schweiz (FINMA) die Vorgänge rund um diesen Datenklau.

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