Kennen Sie Budni?

Für die, die Hamburg nicht kennen: Budni ist die Kurzform für Budnikowski, eine Drogeriemarktkette in Hamburg. Bei Budni gibt es auch die sog. Budni-Karte. Eine Karte, bei der man an der Kasse gefragt wird, ob man Punkte sammelt … Also ein Kundenbindungs- auch oder CRM-System. Exakte Bezeichnung Customer-Relationship-Management-System. Ganz neu ist die Budni-Cash-Karte, die auch eine praktische Kreditkartenfunktion beinhaltet und bei der anfallende Kundendaten mit der Haspa, der „Hamburger Sparkasse“, und der Schufa ausgetauscht werden können.

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Datenschutz im Web 2.0

In Datenschutzkreisen wurde in den letzten Monaten des öfteren thematisiert, das Web 2.0. Ich habe nicht so ganz verstanden, warum das so heißt. Faktisch ist es nur eine Erweiterung der Anwendungspalette im Internet, bei der jedermann die Möglichkeit gegeben wird, sich selbst zu präsentieren und der Welt Dinge mitzuteilen, die keiner wissen will. Oder etwa doch?

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Xing? …bin dann mal weg

Vor dem Hintergrund der jüngsten Neuerungen in Xing ziehe ich es vor, mich aus der Xing-Gemeinde zu verabschieden. Transparenz mag für manchen Nutzer gewollt und auch von Vorteil sein, für einen Datenschützer wirft sie Fragen und Stirnfalten auf. Als ich mich gestern morgen bei Xing eingeloggt habe, musste ich mit Erschrecken feststellen, dass „Neues aus meinem Netzwerk“ mit einer Opt-Out-Version versehen ist, wie fast alle Funktionen bei Xing. Dieses Transparenzgebaren, das schon letzte Woche durch die Verkündung des Ausschlusses einer verdeckten Mitgliedschaft in den Foren in meinen Augen einen fast unerträglichen Höhepunkt gefunden hat, überschreitet m.E. die Grenze der Verhältnismäßigkeit.

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Wie das Internet Karrieren zerstört

Ein Bericht in der Welt-Online macht deutlich, dass man heutzutage sehr vorsichtig mit der Offenbarung persönlicher Lebensumstände im Internet sein sollte. Das Internet sei längst zur Datenfalle geworden. Persönliche, unbedacht gemachte und schmutzige Einträge brächten Menschen zu Fall. Wer sich für einen Job bewirbt, sollte im Netz eine weiße Weste haben – der Personalchef fände pikante Daten garantiert.

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Benotung von Lehrerin im Internet rechtens

Heise berichtet darüber, dass das Kölner Landgericht hat die Benotung von Lehrern auf einer Internetseite für rechtens erklärt hat. Die Richter hoben eine einstweilige Verfügung auf, mit der den Betreibern der Seite Spickmich die Benotung einer Lehrerin durch Schüler zunächst untersagt werden sollte (Aktenzeichen: 28 O 263/07).
Unter Nennung ihres Namens, ihrer Schule und ihrer Fächer hatte eine Gymnasiallehrerin in dem Schüler-Netzwerk die Gesamtnote 4,3 erhalten. Bei Spickmich können Lehrer – ohne dafür ihr Einverständnis geben zu müssen – in Kategorien wie „sexy“, „cool und witzig“ oder „guter Unterricht“ bewertet werden. Sie erhalten dabei Zensuren zwischen 1 und 6.

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