Das BCC – Dilemma

Es gab Hoffnung. Auch gestern, als die Meldung zu WhatsApp um den Globus ging. Man sollte meinen, dass der ein oder andere Nutzer sich besinnt und kritisch über seine Verhaltensmuster nachdenkt. Ich wurde wieder einmal eines Besseren belehrt. Es erreichte mich eine E-Mail, die ebenfalls an 395 andere Adressaten verschickt wurde, alle „An“. Es ging um eine Veranstaltung, zu der mir schon vor vier Wochen auf gleiche Weise die besagten 395 Adressaten offenbart wurden. Seinerzeit fiel mir schon eine Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Datenschutzaufsicht (BayLDA) aus der Mitte des letzten Jahres ein. Damals wurde gegen eine Mitarbeiterin eines Handelsunternehmens ein Bußgeld verhängt, weil sie an Kunden eine E-Mail verschickt hat, die ausgedruckt zehn Seiten umfasst, wobei neuneinhalb Seiten die E-Mail-Adressen ausmachen und eine halbe Seite die Information beinhaltete, dass man sich zeitnah um die Anliegen der Kunden kümmern werde.

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Daten im Sommerschlussverkauf

Gegen Ende des Sommers oder Winters balgen sich hysterische Hausfrauen an Wühltischen um Schnäppchen. Auch in Großbritannien pilgert man zum „Sale“ – allerdings verwundern die dortigen Sonderangebote: Datensätze mit Bankkundendaten. Dass die Briten im Umgang mit sensiblen Daten ein wenig unbedarft scheinen, haben sie in den letzten Wochen und Monaten nicht nur einmal bewiesen: Sowohl der Gesundheitsdienst als auch die Steuerbehörde vermissten Datenträger, die HSBC verlor annähernd 400.000 Kundendatensätze, das Innenministerium verschlampte einen USB-Stick mit Polizeidaten, in der letzten Woche kamen den Insulanern auch noch Daten von Sträflingen abhanden.

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Eine Kaffeemaschine für Hacker

Jüngst hat Heise Online den Bericht eines australischen Sicherheitsspezialisten ausgegraben, in dem auf Sicherheitslücken einer Kaffeemaschine hingewiesen wird. So sei es über das Internet möglich, die Einstellungen der Maschine zur Kaffeezubereitung zu ändern, womit durch Einstellung der Standardmenge des Kaffeepulvers und des Wassers anderen Leuten der Kaffee versaut werden könne. Den Sinn oder Unsinn einer solchen Meldung hat ein Nutzer im Heise-Forum treffend beschrieben:

WIR WERDEN ALLE STERBEN!!!

Tod durch Entkoffeinierung. 

Das Ende von nahezu 99% der IT-Branche 

Schrecklich

🙂 

SCNR*… 

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Tipp zu Newslettern und anderem Spam

Wer kennt das nicht. Man bekommt Nachrichten von Unternehmen, die man eigentlich nicht haben möchte. Irgendwann hat man jemandem seine Visitenkarte gegeben, oder Kontakt zu jemandem gehabt, oder die eigene Emailadresse wurde von jemandem – noch nicht einmal mit böser Absicht – weitergegeben. Das gängigste Verfahren derzeit ist die Verwendung von Emailadressen bei Online-Bestellungen. „Plötzlich und unterwartet“ stellt man dann fest, dass die eigene Mailbox überläuft und man mit dem Lesen von Newslettern oder Werbeschriften – sofern man das überhaupt möchte – nicht mehr nachkommt.

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„Cyber-Krieg“ in vollem Gange

Laut Heise Security müssen nicht unbedingt Flugzeuge, Raketen oder Panzer eingesetzt werden, um ein fremdes Land anzugreifen. Estland erlebte in diesem Frühsommer den weltweit bisher schwersten Hacker-Angriff. Mehr als 20 Tage lang wurden Computer von Regierung und Banken mit Millionen sinnloser Anfragen bombardiert und lahmgelegt. Als Drahtzieher verdächtigten die Esten ihren Nachbarn Russland.

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Sicherheitslücken im US-Department of Homeland Security

Es sollte sicher sein, weist aber augenscheinlich größere Lücken auf, das Computersystem des amerikanischen Departments of Homeland Security (DHS). Experten sprechen von über 800 ernstzunehmenden Vorfällen in den Jahren 2005 und 2006: Hackerangriffe, Virenprobleme, digitale Eindringlinge, die Daten von den Seiten der Regierungsbehörde stehlen. Dass Hacker mehrfach ins Computernetz des Ministeriums eingedrungen sind, zu dessen Aufgaben auch der Schutz gegen so genannte Cyber-Angriffe gehört, wurde bereits im April dieses Jahres vor einem Ausschuss berichtet.

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