Kommunikationsdesaster bei Monster

Ein Sprecher der Stellenbörse Monster hat zugestanden, Cracker hätten sich Zugang zu vertraulichen Daten von rund 1,3 Millionen Bewerbern verschafft. Dann hätten sie als Monster-Nachrichten getarnte E-Mails verschickt, die Schadprogramme enthalten hätten oder die Aufforderung, finanzielle Daten preiszugeben.
Ziel der Eindringlinge war es laut dem Monster-Sprecher, mit den gestohlenen Namen und Adressen an die Bankverbindungs- und Kreditkartendaten der Benutzer zu gelangen. Der Online-Angriff sei von zwei Maschinen in der Ukraine und mehreren mit Schadsoftware infizierten PCs ausgegangen. Mittlerweile seien die Server der Angreifer gesperrt worden.

Von dem Datendiebstahl seien hauptsächlich Monster-Kunden in den USA betroffen. Nur etwa 5.000 der virtuell bestohlenen Nutzer sind außerhalb der Vereinigten Staaten ansässig. Nachricht bei Futurezone

Fest steht: Die neuen Technologien verstärken den Trend zum gläsernen Internetnutzer. Spock und Co. organisieren die vielen Einzelinformationen, sie kombinieren das hinterlegte Profil bei MySpace mit Blogeinträgen und hochgeladenen Fotos. So erleichtern sie es, sich über das Internet ein Bild von einem fremden Menschen zu machen. Google-Chef Eric Schmidt hatte erst vor wenigen Monaten angekündigt, Informationen im Internet bestmöglich personalisieren zu wollen. Google werde soviel über seine Nutzer wissen, dass es ihnen Fragen beantworten könne wie ‚Was soll ich morgen machen?’ oder ‚Welchen Job soll ich annehmen?’. Wer viele Absagen erhält, sollte den Grund im Internet suchen…